Authentisch sein und Selbstverwirklichung

Spiritualität

In der spirituellen Szene ist oft die Rede vom authentisch sein. Sich selbst finden. Sich selbst verwirklichen.
Das sind heutzutage oft Begrifflichkeiten, die doch eine breite Masse anstrebt.
Doch wie genau ist man denn nun authentisch? Wie findet man sich selbst oder gar verwirklicht man sich selbst?

In diesen Fragen habe ich nun mittlerweile eine zweijährige Berg- und Talfahrt hinter mir und finde so langsam „meine“ Antworten, da dieser Prozess für mich sehr individuell ist.

Möglichkeiten werden natürlich in der Eso- und Spiriszene wie Sand am Meer geboten. Meistens die Aufforderungen von selbsternannten oder von außen bestimmten Guru’s. Tu dies und tu das und vor allem MUSST du dies und das tun. Man verliert sich sehr schnell in solchen, ich nenne es mal vorsichtig, Vorschriften. Das jeder die beste Geheimwaffe hat, ist natürlich selbstverständlich. Schlussendlich geht es doch oft wieder um verkaufen.

Ich greife mal das Beispiel der Meditation heraus. Hier gibt es gefühlt 1000 Varianten zu meditieren.
Im Groben die Sitzmeditation oder Gehmeditation.
Aufgedröselt kommen wir dann zur Metta-Meditation oder geführten Meditation, weiter zur Chakren-Meditation, bei der ich mich auf einzelne Chakren konzentriere. Die Vielfalt ist gigantisch und jedes hat, aus meiner Erfahrung, seine Vor- und Nachteile.
Paramahansa Yogananda z.B. empfiehlt die Meditation auf das dritte Auge (Stirnchakra). Dies soll wohl die größten Erfolge in der Gottverwirklichung, also der Selbstverwirklichung, mit sich bringen.

Ich habe letztes Jahr einen Achtsamkeitskurs belegt bei einem Heilpraktiker und Mediziner in Freiburg, mit einer unglaublichen Präsenz und Ausstrahlung, sowie einer über 35 Jährigen Meditationserfahrung.
Seiner Ansicht nach schult die Meditation auf das dritte Auge vor allem die Intuition und auch die Hellsichtigkeit.
Ob das nun toll ist, dass man weiß was so alles in der Zukunft kommt, ist fraglich.
Für ihn ist die Meditation auf das Herz-Chakra, die wirkungsvollste Meditation.
Dies war für mich eine sehr eindrückliche Erfahrung und hat mein Gefühl bestätigt, es ist wieder einmal sehr individuell.
Welche Meditation sich für mich wohlig anfühlt, in der ich unverkrampft bin und mich fallen lassen kann, die wird mir auch die meisten Fortschritte bringen.

An diesem Punkt kommen wir zum authentisch sein.
Hierzu habe ich vor kurzem ein Video von Bruno Würtenberger gesehen, welches ich euch nicht vorenthalten möchte. Von meinem Gefühl her, trifft er den Nagel ziemlich auf den Kopf. Zusammengefasst ist authentisch sein nicht sagen was man denkt, sondern leben was man fühlt.

Wenn wir uns also unserer Gefühle bewusst werden und diese auch leben, befinden wir uns doch auf dem Weg der Selbstverwirklichung?

3 Gedanken zu “Authentisch sein und Selbstverwirklichung

  1. Ein sehr interessanter Gedanke den du da verfolgst. Darüber habe ich so noch nie nachgedacht.
    Ich finde deinen Block sehr spannend und bin gespannt auf weitere Themen.

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  2. Hallo ,
    Authentisch sein ist eine sehr gute Frage, oftmals glauben wir, dass wir es sind und scheinen davon überzeugt zu sein.
    Jedoch ist es doch so, dass genau unsere Erziehungsmuster, Erwartungshaltungen der Gesellschaft uns so umgestalten haben, dass wir uns vor lauter Mauern um uns herum uns selbst verloren haben . Ein langer Weg , zu seiner eigenen wahren Identifikation beginnt .
    Das öffnen des Bewußtseins und der Reifung darin , ist meines Erachtens die wahre Befreiung.
    Dazu sind die Werkzeuge von Meditationen , Achsamkeitsübungen , Sitzungen der Kinesiologie hervorragend geeignet und vieles mehr.
    Ein jeder geht ihn in seinem Rhythmus, ja jeder …….
    Seit Geburt an, beginnt die Suche und die Sehnsucht Gott in sich zu finden und mit jedem Schritt der Erkenntnis kommt auch die Authentizität wieder zurück .

    Freue mich hiermit auf weitere Berichte von Ihnen , die einen zum philosophieren anregend.

    Mrs Frohgemut

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