Schicksal, Dualität und Bewusstsein

Gesellschaft, Spiritualität

Lange her seit meinem letzten Eintrag, viel ist gedanklich passiert in dieser Zeit.

Ich beschäftige mich aktuell mit der Astrologie, speziell mit der Münchner Rhythmenlehre nach Döbereiner.
Hier fand ich zu Beginn viele Denkweisen, welche in mir auf starken Widerstand gestoßen sind.
Wenn man vorher in der Esoterikszene mit der Licht und Liebe Denkweise konfrontiert war, sind diese beiden erst mal schwer zu vereinen.
Doch es lohnt sich seinen Blick nicht zu verschränken.

Ich möchte meine Gedanken so allgemein wie möglich halten und nicht in astrologische Details gehen.
Ich finde es sehr beeindruckend, dass anhand des Geburtshoroskops ein Leben schon sehr detailliert zu deuten ist bzw. der Verlauf des Lebens erkennbar ist. In anderen Lehren spricht man auch vom Seelenplan.
Astrologisch gesehen ist dieser Plan nicht bis im Detail ersichtlich, aber welche Bereiche des Lebens wie betroffen sind lässt sich erkennen und vor allem in welcher Zeit wann etwas an der Reihe ist, verwirklicht zu werden.
Hier kommen wir nun in den Bereich der Dualität und des Schicksals.
Ich hatte nun als Kind die Anlage „Angststörung und Panikattacken“. Diese Anlage ist z.B. in meinem Horoskop ersichtlich.
Dass diese Phase nun „Angst“ beinhaltet nicht im Detail, aber dass es eine massiv gefühlsbetonte und lebensveränderte Phase sein wird, lässt sich klar erkennen.
Hier lag nun seit meiner Geburt ein unterbewusster Wunsch vor, dies zu verwirklichen.
Döbereiner nennt dies sehr treffend einen Ereigniswunsch.
Da wir auf der Erde in der Dualität leben, entscheiden wir selbst, ob dieser Ereigniswunsch aus uns heraus verwirklicht wird, sprich, wir gehen unserer schöpferischen Natur nach, oder dieser Wunsch begegnet uns im außen. Manchmal auch immer und immer wieder, so lange, bis wir dieses Ereignis aus uns heraus selbst erlöst haben.
Dies können natürlich auch sehr unschöne Ereignisse sein. Diese Ereignisse nehmen auch an Schwere zu, je nach dem, wie weit wir uns aus unserer Mitte bzw. unserem Plan entfernen. Diese Ereignisse nennen wir umgangssprachlich Schicksal.
Dieses Schicksal könnte man auch eine Korrektur des Lebens nennen, um uns auf unser nicht nach Plan laufendes Leben aufmerksam zu machen. Im schlimmsten Fall hat sich ein Mensch durch sein Ego derart von seinem Seelenleben entfernt und einen Widerstand aufgebaut, dass nur noch eine Korrektur übrig bleibt…

Wenn man sich nun unsere aktuelle Gesellschaftslage anschaut, sieht man vor allem eines: ein ältere Generation, die sich ihren Gefühlen verschlossen hat und nur noch „im Kopf“ lebt. Vor allem die 2. Weltkriegstraumata wabern noch über diesen Generationen.
Und eine junge Generation, die von psychischen Krankheiten übersät ist, welche oftmals aus den vorherigen Generationen unbewusst übertragen wurden und durch unser hochgradig gestresstes Leben dauergetriggert werden.
In der Wissenschaft spricht man hier übrigens von transgenerationaler Traumatisierung.
Da wir einen freien Willen besitzen, wäre es doch längst an der Zeit diesen zu nutzen. Nicht um Abends zu entscheiden vor der Glotze zu versauern, um vor dem eigenen unzufriedenen Leben zu fliehen. Besser wäre doch zu entscheiden, einer vielleicht doch härter werdende Kursänderung des Lebens entgegenzuwirken… und das wäre Bewusstwerdung. Wir entscheiden jeden Tag neu, wie wir unser Leben leben möchten.

Doch wie lebe ich denn überhaupt gerade mein Leben? Was möchte ich denn wirklich?Stimmt das was ich gerade lebe mit dem überein was ich fühle? Macht mir mein Job wirklich noch Spaß? Warum treffe ich mich mit meinen Freunden? Welchen Zweck erfüllt eine Beziehung? Vielleicht doch nur, weil ich einen seelischen Mangel im Außen kompensieren möchte?

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