Der Saturn und die Wut

Astrologie, Spiritualität

Jeder hat in seinem Geburtshoroskop irgendwo den Saturn stehen und dieser erreicht nach 28 Jahren als Transit wieder seinen Ursprung.

Der Saturn ist laut Doebereiner das formierende Prinzip. Was aus der Bahn geraten ist, wird wieder zurecht gerückt.

Diese Phase läuft bei mir seit Beginn des Jahres. Eine sehr anstrengende und kräftezehrende Phase, weil man diesen Saturn meines Erachtens genau beobachten muss, da er sonst ordentlich Schaden anrichten kann.

Mein Saturn steht in Konjunktion mit Neptun im 7. Haus. D.h., hier wütet noch eine ordentliche Leberdepression mit.

Es macht sich nun also aus meinem Empfinden eine unterbewusste Wut breit auf alles und jeden. Dies spiegelt sich klar in meinen Gedanken wider (Haus 7). Es zeigt sich also diese Saturnphase als Wut, wenn man bis dato nicht in seiner Mitte gelebt hat. Diese Wut sorgt für den Umbruch, den Antrieb zur Veränderung. Das Ventil dieser Phase wird aktuell überlaufen und zeigt sich als Uranus in, gerade noch so, Haus 6, in Opposition zu Jupiter am Ascendenten. Sprich, der Wunsch zur beruflichen Veränderung, da der Schütze ebenfalls voll in Haus 6 eingeschlossen ist.

Wäre ich nun dieser Wut blindlings gefolgt, hätte diese konstruktive Energie, mein gesamtes privates sowie berufliches Umfeld zerstört. Ich hätte mit allen Menschen die mir wichtig sind gebrochen, hätte gekündigt und wäre jetzt im Amazonas im Dschungel auf der Suche nach einer schamanischen Ausbildung. Dies entsprach meiner naturverbundenen Phase aus dem Frühjahr.

Diese Phase hat mir gezeigt, wie sich der Saturn als Gefühl zeigen kann und was er anrichten kann, wenn diese Energie nicht kontrolliert wird. Was sie auch gezeigt hat, ist, wie Doebereiner oft schön erklärt hat, eine Spannung im Horoskop, entlädt sich gerne über den Uranus als Ventil.

Mein Transitsaturn ist nun ein letztes Mal rückläufig bis zur Uranuskonjunktion und läuft dann ein letztes Mal über die Leberdepression hinweg.

Petri heil…

5 Gedanken zu “Der Saturn und die Wut

  1. SATURN-BESUCH

    ..als er vernahm, der Saturn wolle ihn besuchen, schloß er Türen und Fenster,
    verriegelte alles und machte sein Haus wind- und wetterfest.

    Höflich an die Tür klopfend, kam der Saturn.

    Keiner öffnete.

    Fester klopfend, dann leicht rüttelnd an
    Tür und Fenster: kein Öffnen.

    Immer fester und fester rüttelnd
    hoffte er auf ein Öffnen.

    Erst als das ganze Haus bebte und zitterte
    und einzustürzen drohte, trat der
    Hausherr völlig verängstigt aus seinen Mauern…

    ..und vernahm die sanften, aber
    bestimmenden Worte des Saturn:

    „Ich wollte doch nur mal Guten
    Tag sagen…“.

    ~~~

    Mit Sternengrüßen
    Mythopoet

    Gefällt 3 Personen

  2. so viel ich weis und erlebt habe …. Saturn trennt und bindet ins einem passt oder nicht .. Wenn die Aufgabe erledigt ist trennt er wenn sie noch nicht erbracht ist bindet er… Grauenvoller Kerl …. 🙃

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